Einfach mal Danke sagen

Heute ist der Welttag der Dankbarkeit. Und den möchte ich nutzen.

Ich möchte als erstes meiner Frau danken, ohne die ich nicht der sein könnte, der ich bin. Ohne die ich nicht geworden wäre, wer ich bin und ohne die ich viele tolle Projekte, Reportagen und Geschichten der letzten Monate, Jahre nicht hätte machen können. Für sie war das oft zusätzlich anstrengend und ich weiß sehr gut, dass das nicht selbstverständlich ist, da sie ja auch voll berufstätig ist, mit einem ebenfalls anspruchsvollen Job. Danke Nicole! Danke auch an meine Kinder, die in den letzten Wochen viel zu oft auf ihren Papa verzichten mussten! Danke den tollen Kollegen, die mich in den letzten Wochen unterstützt haben und die vielen Reportagen, Insta-Stories und Podcasts innerhalb der Nachhaltigkeitswoche von RTL überhaupt erst möglich gemacht haben. Danke Torsten! Danke Alex! Danke Marcus, Christina, Sandra, Laura, Kirsten, Winnie und Gregor. Danke auch der Mediengruppe RTL für das Engagement und für die Möglichkeit und das Vertrauen, das alles überhaupt machen zu dürfen. Überhaupt: Danke für meinen tollen Job, dafür dass ich meine Leidenschaft zum Beruf machen konnte. Und Danke auch meinen Eltern, Geschwistern und Freunden für Ihr Verständnis, denn bei ihnen hab ich mich auch viel zu selten gemeldet in der letzten Zeit. Und trotzdem weiß ich, dass sie immer da sein werden, wenn ich Hilfe und Unterstützung brauche. Danke!

Und während ich das hier schreibe merke ich, dass es mir gut tut. Ein Dankbarkeitstagebuch führen, nennen das die Psychologen. Dankbarkeit ausdrücken macht nicht nur die anderen glücklicher sondern einen selbst zufriedener und entspannter. Das belegt die Forschung. Eine Win-Win-Situation also und das in unseren Zeiten – ist doch toll! Und es geht sogar noch weiter: Dankbarkeit kann dabei helfen, gesund zu bleiben oder zu werden. Kein Scherz! Es gibt internationale Studien dazu, die nachweisen, dass Dankbarkeit sogar die Heilung von Krankheiten begünstigt. Zum Beispiel Untersuchung von Emmons und McCullough, die fast 200 Probanden untersucht haben. Eine Gruppe führte dabei zehn Wochen lang ein Dankbarkeitstagebuch. Das Ergebnis: Bauch- oder Kopfschmerzen, Schwindel oder Muskelverspannungen gingen zurück, sie schliefen besser und länger und mussten seltener zum Arzt. (https://www.spiegel.de/gesundheit/psychologie/dankbarkeit-die-wurzel-fuer-gesundheit-und-wohlbefinden-a-1124119.html) Das Dankbarkeitstagebuch ist also eine Möglichkeit unseren „Dankbarkeitsmuskel“ zu trainieren, sagt auch der Psychologe Willibald Ruch. Damit kann nicht nur chronischer Stress reduziert werden, sondern sogar das Infarktrisiko minimiert werden.  Dankbarkeit stärkt das Herz, verbessert Beziehungen, hilft gegen Schlafstörungen und hilft gegen Depression. Wer dankbar ist wird selbstbewusster, hat weniger Ängste und wird resilienter, kann also besser mit persönlichen Krisen umgehen.

Und beim recherchieren für diesen Post bin ich noch über dieses Zitat gestoßen, das ich leider niemandem zuordnen kann. Schön ist das Bonmot trotzdem, wenn auch etwas kitschig:

„Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.“

Maik Meuser